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Research bei ai

Sorgfältig recherchiert, gewissenhaft geprüft

Ca. 50 "Researcher" arbeiten im Internationalen Sekretariat von ai in London - in Teams ermitteln sie Menschenrechtsverletzungen in "ihrer" Region. Jedes Research-Team besteht aus drei bis fünf Ermittlern und einer etwa gleich großen Zahl an "Campaignern", die die Forschungsergebnisse in Mitgliederaktionen umsetzen.

Die Researcher werten die unterschiedlichsten Quellen aus:

Wichtige Erkenntnisse werden zudem durch ai-Delegationen gewonnen: in der Regel versuchen die ai-Ermittler, zwei bis drei Wochen pro Jahr in "ihrem" Land Menschenrechtsverletzungen zu recherchieren. Sie sprechen mit Opfern, Anwälten, Angehörigen oder auch Vertretern von Nichtregierungsorganisationen. Alle Reisen werden den Regierungen zuvor bekanntgegeben, manchmal wird um ein Gespräch mit den Machthabern ersucht. Die Reisen dienen teilweise auch der Beobachtung von politischen Prozessen.

Oft spricht es sich herum, daß ai im Land ist: Dann kann man sich kaum vor dem Andrang der Menschen, die ihr Anliegen an die Organisation herantragen wollen, retten. Einige politische Gruppen versuchen zudem, die ai-Mitarbeiter vor ihren Parteikarren zu spannen.

Die amnesty-Ermittler prüfen jedoch gerade in kritischen Situationen besonders sorgfältig bei der Gegenseite und betonen gegenüber allen Gesprächspartnern, dass sie politisch neutral und allein am Einsatz für die Menschenrechte interessiert sind.

Durch die Verwendung der vielen voneinander unabhängigen Quellen ist ai in der Lage, über Menschenrechtsverstösse detailliert und zuverlässig zu berichten.

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